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Brunneninstallation und Wasserenthärtung im Eigenheim

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Ein eigener Brunnen kann Wasserkosten einsparen. Doch ist oft nicht sicher, ob das Brunnenwasser auch die notwendige Qualität hat. Wir zeigen Ihnen Lösungen auf, um aus Ihrem Brunnenwasser dauerhaft und zuverlässig wertvolles Trinkwasser zu gewinnen.

 

 

Insbesondere in ländlichen Gegenden gibt es oft keine Alternative zum Brunnenwasser, da die öffentliche Wasserversorgung mangels vorhandener Infrastruktur nicht gewährleistet ist. Doch auch bei Verfügbarkeit von Stadtwasser ist die Eigenwasserversorgung, gerade im Falle von erhöhtem Wasserbedarf, durchaus empfehlenswert, allein schon aus Kostengründen. Allerdings hat dieses sogenannte „Eigenwasser“ auch seine Tücken.

 

So sind Qualität und Beschaffenheit im Vergleich zum öffentlich verfügbaren Stadtwasser oft ungewiss. Denn es gibt unerwünschte Inhaltsstoffe, die einfach naturgegeben sind, dadurch, dass Regenwasser auf seinem Weg durch verschiedene Bodenschichten die unterschiedlichsten Stoffe aus dem Erdreich aufnimmt, bevor es sich in wasserführenden Schichten sammelt.

 

Hierzu gehören beispielsweise Eisen und Mangan, Ammonium, Nitrat und ein zu niedriger pH-Wert, der metallische Werkstoffe angreift. Daher werden die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung bei Eigenwasser oft nicht eingehalten.

 

Verunreinigtes Grundwasser

Höhere Konzentrationen von Eisen und Mangan im Wasser beeinträchtigen den Geschmack und Geruch des Wassers und machen es unbrauchbar. Dann wird das Wasser braun und/oder grau. Die Folgen reichen von verfärbter Wäsche über verstopfte Versorgungsleitungen bis hin zur Beschädigung oder zum Ausfall teurer technischer Anlagen, wie z. B. sensible Stall- oder Industrietechnik.

 

Dies trifft auch auf Kalkablagerungen zu, wenn das Wasser zu hart ist. Nitrat tritt überwiegend in oberflächennahem Wasser, insbesondere in Gebieten mit ausgeprägter landwirtschaftlicher Nutzung auf. Insofern können sich bei der Aufbereitung von Brunnenwasser zahlreiche unterschiedliche Herausforderungen ergeben, die bewältigt werden müssen, wenn es am Ende Trinkwasserqualität aufweisen soll. 

 

Hier bieten sich verschiedene Filtrationsvorgänge zur Eisen- und Manganreduzierung, Entsäuerung, Entfärbung und Geruchsreduktion an. Dafür sollte in jedem Fall ein:e Fachmann/Fachfrau beratend zur Seite stehen, um die Beschaffenheiten vor Ort zu analysieren und entsprechende Systeme zu empfehlen und installieren.

 

Auf Keime achten

Bei einem ordnungsgemäß angelegten Brunnen sollten Keime eigentlich gar nicht vorkommen. Sie können jedoch auftreten, wenn Brunnen nicht richtig abgedichtet sind oder, wenn Wasser oberflächennah entnommen wird. Keime können entstehen, wenn z. B. Brunnen überflutet werden und keimbelastetes Oberflächenwasser (beispielsweise Mist, Gülle, sonstiges Abwasser, etc.) in das Bohrloch gelangt.

 

Weitere Ursachen können Montagearbeiten an der Wasserinstallation oder auch anderweitiger Schmutzeintrag sein. Wenn Keime vorkommen, hat das Auffinden und Abstellen der Ursache absolute Priorität. So wird auch von den Gesundheitsämtern zunächst eine gründliche Reinigung von Rohrsystem und Druckbehältern empfohlen, gefolgt von einer einmaligen Stoßchlorung.

 

Als vorbeugende Maßnahme und zur dauerhaften Sicherstellung der Wasserhygiene stehen bewährte Desinfektionsverfahren wie z. B. die chemikalienfreie UV-Oxidation oder die Dosierung trinkwasserzugelassener Chemikalien zur Verfügung.

 

Die Vorteile weichen Wassers

Mehr als die Hälfte aller Haushalte in Deutschland sind von hartem Wasser betroffen. Denn in den meisten Regionen weist das Trinkwasser einen sehr hohen Kalkgehalt auf, der zu Ablagerungen an Leitungen und Haushaltsgeräten führt.

 

Die Folgen sind Verkrustungen, die einen höheren Energiebedarf bei der Wassererwärmung verursachen und die zudem in hygienischer Hinsicht problematisch werden können. Auch für die Wäsche und die körperliche Hygiene ist hartes Wasser weniger gut geeignet. Der Kalk greift die Fasern an, Haut und Haare verlieren ihre Geschmeidigkeit und werden spröde.

Weiches Wasser hingegen schont Geräte und Installationen, verlängert die Lebensdauer von Kleidung und Wäsche, spart Reinigungs-, Wasch- und Pflegemittel und steigert den Komfort bei der Körperpflege. Außerdem beugt weiches Wasser stetig anwachsenden Ablagerungen in Rohren und somit Wasserdruckverlusten vor.

 

Deshalb empfiehlt sich eine dauerhafte Wasserenthärtung. Mit der Installation einer Ionenaustauscheranlage steht zu jeder Zeit weiches Wasser zur Verfügung, ganz gleich wie der ursprüngliche Härtegrad des Leitungswassers beschaffen sein mag. Diese Installation sollte nach Prüfung des Wasser durch eine:n Expert:in durchgeführt werden.

 

Warum Wasser hart wird

In seinem Ursprung ist Regenwasser immer weich. Wenn es allerdings durch verschiedene Erd- und Gesteinsschichten sickert, nimmt es Härtebildner auf. Vorrangig handelt es sich dabei um Calcium und Magnesium. Die härtebildenden Stoffe gelangen also in unser Grundwasser und letztlich, auch trotz verschiedener Reinigungsprozesse in den Wasserwerken, in unsere Haushalte.

 

Da die Wasserhärte in gesundheitlicher Hinsicht sogar von Vorteil sein kann, wird auf eine zentrale Wasserenthärtung in den Wasserwerken aus Kostengründen verzichtet. Trotzdem ist gesundes Wasser nicht gleichzeitig immer gutes Wasser.

 

Wasser weich machen

Mit Hilfe von Enthärtungsanlagen werden Calcium- und Magnesiumionen gegen Natriumionen ausgetauscht. Dieser Vorgang wird auch Ionenaustausch genannt. Dafür wird in der Enthärtungsanlage ein poröses Kunstharz verwendet, das mit Natriumionen besetzt ist. Leitet man Wasser mit einem hohen Kalkanteil darüber, tauschen sich die „harten“ Ionen mit den „weichen“ aus.

 

Wenn alle Natriumionen abgegeben sind, muss der ursprüngliche Zustand durch eine sogenannte Regeneration wiederhergestellt werden. Das geschieht mit einer umweltfreundlichen Sparbesalzung, die Calcium und Magnesium durch Natrium ersetzt und die Enthärtung des Wassers erneut ermöglicht.

 

Brunnenbohrer:innen und Expert:innen hinzuziehen

Bei jeglichen Arbeiten rund um das Thema Eigenwasser, Brunnenbohrung und Wasseraufbereitung sollten geschulte Fachmänner/Fachfrauen herangezogen werden. Nur dann kann sichergestellt werden, dass das Wasser den zu entsprechenden Kriterien gerecht wird und sicher Wasser bezogen werden kann.

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