Welink Builders Welink Builders
Die korrekte Wärmedämmung fürs Haus – alle Schritte bis zur Umsetzung

Die korrekte Wärmedämmung fürs Haus – alle Schritte bis zur Umsetzung

Welink Builders

Welink Builders

Kälte und Zugluft im Haus sind unangenehm und vermitteln kein behagliches Wohngefühl. Dazu gehört nämlich ein rechtes Maß an Wärme. Also drehen wir im Winter oft die Heizung auf, machen uns aber über Energieverluste kaum Gedanken. Steigen allerdings die Heizkosten, sieht es bald anders aus. Nun sind effizientere Lösungen gefragt. An oberster Stelle steht die fachgerechte Wärmedämmung, welche vor allem folgende Vorteile bietet:

  • Energieverluste werden minimiert.

  • Der Schutz vor Temperaturen und Feuchtigkeit wird maximiert.

  • Der Wert der Immobilie steigt.

Um ein Haus korrekt zu isolieren, muss die Wärmedämmung gut geplant werden. Dabei können folgende fünf Schritte als Orientierung dienen:

Schritt der Wärmedämmung: die Bestandsaufnahme

Zu Beginn sollte man sich Folgendes fragen:

  • Welche energetische Qualität haben die Bauteile der Haushülle? Die erste lässt sich mit Hilfe einer Wärmebildkamera beantworten, da die Thermografie die Wärmeverluste am Haus sichtbar macht.

  • Welche energetische Sanierung soll genutzt werden? Hier hilft ein: zertifizierte:r Energieberater:in: Diese:r gleicht den tatsächlichen Energieverbrauch anhand von Heizkosten- oder Energieabrechnungen mit dem berechneten Bedarf des Gebäudes ab.

Außerdem sollten herausgefunden werden, ob in der Vergangenheit bereits Dämm-Maßnahmen ausgeführt und eine Heizlastberechnung gemacht wurde. 

 Schritt der Wärmedämmung: Energieersparnis berechnen 

Erst mit der Bestandsaufnahme kann der/die Energieberater:in einschätzen, wie viel Energie durch die verschiedenen Maßnahmen eingespart werden kann. Wann sich eine Wärmedämmung von den Kosten her lohnt, ist schwierig zu sagen, da man nicht weiß, wie sich die Energiepreise in den nächsten Jahrzehnten entwickeln werden. Aus der Erfahrung der vergangenen Jahrzehnte heraus werden sie aber tendenziell weiter steigen – und aus ökologischer Sicht ist eine Wärmedämmung ohnehin sinnvoll.

Schritt der Wärmedämmung: Sanierungsplan aufstellen 

Eine Komplettsanierung ist meistens sehr teuer. Deshalb empfiehlt es sich, Einzelmaßnahmen über mehrere Jahre hinweg zu verteilen. Die Arbeiten sollten dabei am besten dann ausgeführt werden, wenn das Bauteil ohnehin saniert werden muss. Wichtig ist vor allem eine vorausschauende Planung, also ein Gesamtkonzept: Wenn etwa zuerst das Dach gedämmt wird und später die Fassade, muss genügend Dachüberstand zur Verfügung stehen, um die Außendämmung zu überspannen.

 

Da jedes Gebäude aus unterschiedlichen Bestandteilen besteht (Fenster, Türen, Wände, Dach, Keller, Treppenhaus, Aufzüge, etc.) sowie Anbauten wie Garage, Balkon oder Terasse berücksichtigt werden müssen, ist die Planung der Wärmedämmung sehr komplex. Alle Gebäudeteile müssen nämlich in ihrer Gemeinschaft betrachtet und analysiert werden, bevor Einzelmaßnahmen getroffen werden können. Die größten Wärmeverluste entstehen über die äußere Gebäudehülle: Fenster, Wände und Dach. Sie haben auch die größte Fläche und bieten insofern das größte Potenzial für Einsparmöglichkeiten.

Beim Sanierungsplan sollten folgende Maßnahmen berücksichtigt werden:

  • Außendämmung
    • Fassade
    • Fenster
    • Türen
  • Innendämmung
  • Dachdämmung
    • Zwischensparrendämmung
    • Untersparrendämmung
    • Aufsparrendämmung
  • Dachbodendämmung
  • Bodenplattendämmung
  • Fußbodendämmung
  • Kellerdämmung

Schritt der Wäredämmung: Fördergelder beantragen

Für viele Isolierungsmaßnahmen kann man Förderungen und Zuschüsse aus unterschiedlichen Quellen erhalten, die es dem/der Besitzer:in finanziell erleichtern, seine/ihre Immobilie auf einen aktuelleren Stand zu bringen. Günstige Kredite und Zuschüsse gibt es etwa über das Förderprogramm „Energetische Sanierung“ der KfW Bank. Über die Bedingungen und Möglichkeiten der/die Energieberater:in informieren.

Schritt der Wärmedämmung: Bauunternehmen finden 

Bei der Auswahl des richtigen Bauunternehmens sollte viel berücksichtigt werden: Je komplexer die Baumaßnahmen sind, desto wichtiger ist die Kompetenz der Handwerker:innen. Da gerade in der Ausführung viele Fehler mit weitreichenden Folgen gemacht werden können, kommt es auf deren Genauigkeit und Erfahrung an – so kann beispielsweise bereits ein kleines Loch in der Dampfbremse zu Feuchtigkeitsnestern und verborgenem Schimmelbefall führen. Das reduziert zugleich die Möglichkeiten, mit Eigenleistung Geld zu sparen. Selbst versierte Heimwerker:innen kommen bei der Wärmedämmung oft an ihre fachlichen Grenzen.

Finden Sie einen qualifizierten Handwerker

Sind Sie Handwerker?

Heben Sie Ihr Unternehmen mit Hilfe von Welink Builders hervor!