Welink Builders Welink Builders
Nebenkosten senken und modernisieren: So leben Sie ökologischer

Nebenkosten senken und modernisieren: So leben Sie ökologischer

Welink Builders

Welink Builders

Nebenkosten senken und modernisieren: So leben Sie ökologischer

Heizung, Strom, Wasser, Telefon, Müll – Nebenkosten senken ist ein wichtiges Thema in Zeiten steigender Preise. Wer durch bewussteres Verbrauchen, eine Modernisierung oder einen Anbieterwechsel Kosten und Energie sparen möchte, folgt unseren 7 Tipps aus diesem Beitrag.

Stromverbrauch minimieren

Bei steigenden Energiekosten ist es ratsam, hier genau hinzuschauen, um die Nebenkosten zu senken. Laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) verbrauchen Haushaltsgeräte, etwa Kühl- oder Gefrierschränke, am meisten Strom im Haushalt. Ständig eingesteckte Geräte, wie etwa Ladegeräte, Computer, Fernseher oder Stereoanlagen, die im Standby laufen, verbrauchen unnötig Strom.

 

Etwa fünf bis zehn Prozent des gesamten Stromverbrauchs können gespart werden, wenn der Stecker aus der Steckdose gezogen wird. Nur wenige Geräte müssen ständig ans Stromnetz angeschlossen bleiben. Wer stolzer Besitzer alter Elektrogeräte ist, sollte über einen Wechsel zu neuerer Technik nachdenken – meist ist diese im Verbrauch deutlich günstiger. Ebenfalls ein großes Einsparpotential bieten Photovoltaikanlagen.

 Energiesparen im Alltag

In der Küche können Nebenkosten gesenkt werden, wenn Wasser- oder Eierkocher anstelle des Herds genutzt werden. Wer seine Mahlzeit aufwärmen will, benutzt besser die Mikrowelle. Energiesparlampen verbrauchen außerdem 80 Prozent weniger Strom als herkömmliche Glühlampen. Bei der Heizungsumwälzpumpe, die häufig überdimensioniert ist, lässt sich ein kleineres oder in der Drehzahl veränderliches Modell einbauen – keine große, aber dafür lohnende Investition. Außerdem lohnt es sich, bei der Anschaffung neuer Geräte die Effizienzklassen im Auge zu behalten. Sie reichen von A bis G. Die sparsamsten Geräte sind gekennzeichnet mit A+ oder A++.

Anbieter vergleichen und ggf. wechseln

Vielleicht ist der Lieferant vergleichsweise teuer und hier lassen sich ebenfalls Nebenkosten sparen. Ein Lieferantenwechsel ist kostenlos und ohne Risiko möglich. Dazu sollten Stromkund:innen ihren Energieverbrauch in Kilowattstunden ermitteln. Diese Angaben finden sich auf der letzten Jahresabrechnung. Ist ein günstigerer Strom- oder Gasanbieter gefunden, kündigt der meist auch den bisherigen Vertrag. 

 

Vergleichen lohnt sich, um Nebenkosten zu senken. Die Kosten für Energie setzen sich zusammen aus dem Grundpreis pro Jahr, dem Preis je Kilowattstunde und dem Jahresverbrauch. Online-Tarifrechner oder Verbraucherzentralen berechnen die jährlich üblichen Kosten der an dem Wohnort erhältlichen Angebote – einschließlich des bisherigen Lieferanten. Von den interessanten Anbietern können ganz unverbindlich Vertragsunterlagen angefordert werden.

Sinnvoll heizen und Nebenkosten sparen

Die Heizung schlägt bei den Nebenkosten am meisten zu Buche – wer richtig sparen will, setzt deshalb hier an. Laut BDEW verbraucht ein Durchschnittshaus in Deutschland für vier Personen im Jahr etwa 20.000 Kilowattstunden an Energie für Heizung und Warmwasser. Heizkosten können schon mit einfachen Mitteln gespart werden. So können Sie zum Beispiel eine Decke zusammenrollen und als Zugluftbremse vor der Tür benutzen.

 

Die Nachtabsenkung der Heizung zu nutzen, macht ebenfalls Sinn. Das bedeutet, dass nachts die Heizung bis zu fünf Grad Celsius niedriger gestellt wird. Das Zimmer kann dabei nicht auskühlen, da die Zimmerwand Wärme an die kühlere Raumluft abgibt. Wichtig ist hier nur, dass das Thermostat nicht unter 16 Grad Celsius gestellt wird, weil das Aufheizen am Morgen die gesparte Energie wieder zunichtemachen würde.

Nebenkosten senken durch Hausmodernisierung

Was nutzen ein Anbieterwechsel oder der Einbau einer neuen Heizanlage, wenn die Wärme durch Wände, Dach und Fenster verpufft? In Bauten, die 30 Jahre oder älter sind, kann mit besserer Technik, eine neue Dachdämmung oder Isolierglas über 70 Prozent der verschwendeten Wärme, sprich Heizkosten, sparen. Eine Solaranlage deckt bis zu 80 Prozent des Warmwasser- und 20 Prozent des Heizbedarfs. Doch ehe sie sich rechnet, braucht es noch immer Geduld. Schneller geht es mit der Geldspritze des Staats. Wer sein Haus energetisch modernisieren lässt, kann mehrfach davon profitieren.

 

Durch den geringeren Energiebedarf sinken zum einen die Nebenkosten, zum anderen steigert sich der Wohnkomfort und die Immobilie gewinnt an Wert.Viele Gemeinden fördern den Wechsel auf umweltfreundlichere Energie oder energiesparende Maßnahmen beziehungsweise energieeffiziente Technik. Hier lohnt es sich, einfach mal nachzufragen.

Wasserverbrauch minimieren

Die Kosten für das Wasser bestehen zu etwa 80 Prozent aus Fixkosten. Der Rest addiert sich in Form von verbrauchten Kubikmetern. 2018 betrug der tägliche Wassererbrauch in Deutschland je Verbraucher:in etwa 130 Liter. Davon entfielen die meisten Liter auf die Körperpflege und die zweitmeisten auf die Toilettenspülung. Wenn man überlegt, dass sich die Kosten in den letzten 15 Jahren fast verdoppelt haben, ist Wasser sparen ein guter Weg, um die Nebenkosten zu senken.


Am einfachsten kann Wasser gespart werden, indem während des Einseifens der Hahn zugedreht wird. Auch tropfende Armaturen sollten umgehend erneuert werden. Denn ein tropfender Wasserhahn vergeudet pro Tag ungefähr 17 Liter. Greifen Sie auch bei Haushaltsgeräten nicht auf die billigste Technik zurück, denn etwas teurere Spül- oder Waschmaschinen mit Sparfunktion lohnen sich auf die Dauer gesehen mehr.

Müll reduzieren und trennen

Auch durch bewussteren Umgang mit dem Müll lassen sich Nebenkosten sparen. Jedes Jahr produziert jede:r Deutsche bis zu 300 Kilogramm Haus- beziehungsweise Restmüll, welcher dann in einer Mechanisch-Biologischen- und/oder Thermischen Behandlungsanlage entsorgt werden muss. Das kostet eine Menge an Müllgebühren und belastet zudem die Umwelt. Wer Müll vermeidet oder der Verwertung zuführt, spart und senkt die Nebenkosten. Hier zwei Spartipps:

Nachhaltig einkaufen

Lebensmittel machen den meisten Abfall. Beim Getränkekauf kann darauf geachtet werden, dass Mehrwegflaschen gekauft werden. Auch aufwändig, mehrfach verpackte Produkte sollten nicht gekauft werden. Bei Reinigungsmitteln sollten am besten nur Konzentrate und Nachfüllpackungen gekauft werden. Generell sollte immer auf die Qualität geachtet werden und, dass die Produkte langlebig und reparierbar sind.

 Wertstoffe trennen und richtig entsorgen

Altglas sollte beispielsweise in vorgesehene Altglascontainer entsorgt werden. Auch entsprechende Container für Papier, Biomüll und Verpackungsmüll sollten genutzt werden. Sperr- oder Sondermüll kann an Wertstoffhöfen entsorgt werden. Batterien, Akkus und ELektroschrott sollten auf keinen Fall einfach so weggeworfen werden. Sie enthalten Schwermetalle und andere giftige Stoffe und müssen bei speziellen Sammelstellen abgegeben werden.

Finden Sie einen qualifizierten Handwerker

Sind Sie Handwerker?

Heben Sie Ihr Unternehmen mit Hilfe von Welink Builders hervor!