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Schimmel erkennen, richtig entfernen und vorbeugen – wir zeigen wie

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Schimmel erkennen, richtig entfernen und vorbeugen – wir zeigen wie

Gesundheitsschädlich und substanzschädigend: Schimmel im Wohnraum sollte so schnell wie möglich gefunden und beseitigt werden. Nur dann kann erneuter Schimmelbildung vorgebeugt werden.

 

Wer Schimmel entfernt, sollte ausschließlich mit Schutzkleidung und bei frischer Luft und geschlossenen Türen arbeiten. Mit einer FFP3-Atemschutzmaske kann man sich vor dem Einatmen der Schimmelsporen schützen. Einen größeren Schimmelbefall, beispielsweise im Keller oder auch im Wohnraum des Hauses, sollte immer mithilfe eines Fachbetriebes entfernt werden. Fachleute helfen dabei, Ursachen eindeutig zu identifizieren und geeignete Sanierungsmaßnahmen zu ergreifen.

Schimmelbildung: Ursachen und Anzeichen

Ein häufiger Grund für Schimmel im Haus ist falsches Lüften und nicht ausreichendes Heizen. Schimmelpilze gedeihen bei hoher Luftfeuchtigkeit und feuchtkalten Hauswänden. Auch Schäden an Wasserleitungen sowie Baumängel begünstigen den Schimmelbefall. Ein defektes Dach oder Risse im Mauerwerk können ebenso verantwortlich für Schimmel sein wie ein Rohrbruch oder aufsteigende Feuchtigkeit im Keller.

 

Damit Feuchtigkeit wieder aus Böden und Wänden entweichen kann, sollte bei Bauarbeiten stets auch die korrekte Trocknungszeit der Baustoffe beachtet werden. Ist das Haus nicht richtig gedämmt, können Wärmebrücken zwischen verschiedenen Bauteilen und Bereichen entstehen. Dadurch bilden sich gegebenenfalls Feuchtigkeit und Kondenswasser, die wiederum Schimmel begünstigen.

 

Die ersten Anzeichen für Schimmel sind häufig ein muffiger Geruch sowie Flecken an Wänden, in Fugen, auf Möbeln, Teppichen oder anderen Gegenständen. Neben dem im Haus oft auftretenden schwarzen Schimmel gibt es auch weißen, grünen, gelben und roten Schimmelbefall.

Schwarzer Schimmel

Diese Art tritt bei Feuchtigkeitsproblemen im gesamten Haus auf. Oft bilden sich schwarze Punkte und dann Flächen, die aufgrund vieler verschiedener Schimmelarten ganz unterschiedlich von trocken bis schleimig geschaffen sein können. Schwarzer Schimmel ist schwer gesundheitsschädigend.

Weißer Schimmel

In ungeheizten, kühlen und feuchten Räumen, wie dem Keller, kann weißer Schimmel auftauchen. Er ist gerade auf weißen Untergründen nicht immer leicht zu erkennen. Dann helfen andere Anzeichen: Ein modriger Geruch sowie gehäuftes Auftreten von Kellerasseln und Silberfischen sind Hinweise für einen möglichen Schimmelbefall. Weißer Schimmel gilt als Risikofaktor für verschiedene Krankheiten. Betroffene beklagen häufig Beschwerden wie bei trockener Raumluft. Dies kann zu falschen Diagnosen und kontraproduktiver Raumbefeuchtung führen.

Grüner Schimmel

Grüner Schimmel tritt im Haushalt auf Lebensmitteln, Pflanzenerde sowie in Feuchträumen und Fugen auf. Häufig bildet der Pilz einen pelzig-flauschigen Belag aus. Grüner Schimmel kann beispielsweise Allergien und Asthma auslösen, gilt aber im Vergleich zu anderen Arten als weniger gesundheitsschädigend.

Gelber Schimmel

Gelber Schimmel ist in Deutschland eher selten. Er kann jedoch bei mangelnder Hygiene vorkommen. Vorrangig in Ecken, Polstern oder Baumwollstoffe tritt er auf. Gelber Schimmel ist wie schwarzer besonders gesundheitsschädlich für Bewohner:innen.

Roter Schimmel

Auf zellulosehaltigen Untergründen wie Papiertapeten kann sich roter Schimmel bilden. Roter Schimmel ist weniger stark gesundheitsschädlich als schwarzer oder gelber Schimmel, kann aber zum Beispiel Asthma verursachen.

Schimmel richtig entfernen

Wenn ein kleiner Bereich, beispielsweise an einer Wand, von Schimmel befallen ist und die Ursache nicht bei schwerwiegenden baulichen Mängeln liegt, kann die Schimmelsanierung selbst durchgeführt werden. Bevor mit dem Entfernen des Schimmelpilzes begonnen wird, sollten Fenster des betroffenen Raumes geöffnet und Türen zu anderen Bereichen geschlossen werden.

 

Wir empfehlen, alle befallenen Möbel, Teppiche und sonstigen Gegenstände fachgerecht zu entsorgen. Auf diese Weise gelangen keine Schimmelsporen in andere Bereiche von Haus oder Wohnung. Möbel oder Wohnaccessoires sollten während der Arbeit aus dem Weg geräumt werden. Während der Schimmelsanierung sollte geeignete Schutzkleidung getragen werden. Zumindest Handschuhe, eine Atemmaske und Schutzbrille sollten getragen werden. 

 

Damit weniger Schimmelsporen in die Luft geraten, wird der Bereich des Schimmelbefalls sorgfältig eingesprüht. Die Fläche sollte auf keinen Fall trocken behandelt werden. Anschließend wird die befallene Tapete oder altes Silikon entfernt. Für die Küche sowie Schlaf- und Kinderzimmer eignen sich geruchsneutrale und chlorfreie Schimmelentferner. In Badezimmer und Dusche können chlorhaltige Mittel verwendet werden. Fliesen werden zusätzlich mit einem Anti-Schimmelmittel gereinigt.

 

Betroffener Putz um den Schimmelbefall kann großflächig abgestoßen werden. Um den Schimmel vollständig zu beseitigen, sollte im Anschluss die Umgebung des Befalls gründlich gereinigt werden. Das befallene Material lässt sich im Hausmüll entsorgen, wenn es sicher in Müllsäcken verpackt wird.

 

Ist die Wand des Hauses feucht, hilft ein Standgebläse beim Trocknen. Bei kleineren Stellen kann gegebenenfalls ein Föhn oder ein Heißluftgerät genutzt werden. Wegen erhöhter Brandgefahr ist dabei aber Vorsicht geboten.

Maßnahmen zur Vorbeugung von Schimmel

Luftfeuchtigkeit überprüfen: 

Die Luftfeuchtigkeit eines Hauses oder einer Wohnung sollte regelmäßig und insbesondere bei Verdachtsfällen mit einem Hygrometer überprüft werden. Das Feuchtigkeitsmessgerät bestimmt die relative Luftfeuchtigkeit in den Räumen. Diese sollte in Wohnräumen auf Dauer etwa zwischen 55 bis 60 % liegen, im Winter auch etwas tiefer. Eine zu geringe Luftfeuchtigkeit wirkt sich negativ auf die menschliche Gesundheit aus. Eine höhere Feuchtigkeit unterstützt die Schimmelbildung.

Richtig heizen:

Neben der Luftfeuchtigkeit ist auch die Raumtemperatur wichtig. Wohnräume wie Kinderzimmer, Ess- und Wohnzimmer, also Räume in denen sich Bewohner:innen aktiv aufhalten, sollten auf etwa 20 °C geheizt sein. Für andere Wohnbereiche wie das Schlafzimmer sowie die Küche und bei Abwesenheit sind etwa 17 bis 18 °C empfehlenswert.

 

Nachts können diese Temperaturen wiederum um mindestens 5 °C tiefer liegen. Diese Angaben empfiehlt das deutsche Umweltbundesamt. Beim Heizen gilt es, Wärmebrücken zwischen Räumen oder Materialien zu vermeiden. Andernfalls kann sich Kondenswasser bilden, was wiederum die Schimmelbildung unterstützt. Türen zwischen Räumen, die unterschiedlich geheizt werden, sollten daher geschlossen werden. Sind alle Räume gut gedämmt, kann der gesamte Wohnraum auf die gleiche Temperatur geheizt werden.

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