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Vor- und Nachteile beim Hausbau und Finanzierungstipps

Vor- und Nachteile beim Hausbau und Finanzierungstipps

Viele träumen vom Eigenheim und Hausbau. Dabei hat man gleich zu Beginn die Wahl zwischen drei Optionen: Es kann ein Grundstück gekauft und in Eigenregie gebaut werden. Ein schlüsselfertiges Haus kann gekauft und aufbereitet werden. Oder ein halbfertiges, zu sanierendes Gebäude wird gekauft und fertiggestellt.

Hausbau in Eigenregie

Selbst zu bauen gibt die Freiheit, das neue Haus nach den ganz persönlichen Wünschen zu errichten. Von der Auswahl des Grundstücks, der Raumaufteilung bis hin zur Ausstattung kann selbst entschieden werden, wie das zukünftige Zuhause aussehen soll. Ein:e Architekt:in unterstützt dabei. Diese:r ist dazu verpflichtet, die Wünsche umzusetzen. Das verschafft Planungs- und Kostensicherheit. 

Ein Haus vom Bauträger kaufen

Wer ein Haus von einem Bauträger kauft, entscheidet sich für eine einfachere Variante. Der/Die Bauträger:in findet ein passendes Grundstück, auf dem er/sie die Immobilie plant und errichtet. In der Regel bieten Bauträger:innen typisierte Immobilien an, z. B. ein klassisches Reihenhaus. Daher kann vorab häufig ein Musterhaus besichtigt werden. Die Kosten fallen geringer aus als beim Bauen in Eigenregie und sie lassen sich sehr gut kalkulieren. Zudem müssen nur Verträge mit einem/einer Partner:in geschlossen werden, der/die sich um alle Details kümmert. 

Hausbau mit Generalunternehmer:in

Eine Mischform ist der Hausbau mit einem/einer sogenannten Generalunternehmer:in. Diese:r errichtet das Haus nach den Vorgaben der zukünftigen Bewohner:innen, wenn das Grundstück bereits im Besitz ist. Somit wird auch hier selbst geplant. Der/Die Generalunternehmer:in bleibt während der Bauphase der/die einzige:r Ansprechpartner:in. Er/Sie ist verantwortlich für alle Leistungen bis zur Hausübergabe und muss daher auch bei Problemen reagieren. Das befreit von der Herausforderung, den Hausbau selbst betreuen zu müssen.

Vorteile beim Hausbau:

  • Im Eigenheim zu wohnen, erspart langfristig Kosten, da die Miete entfällt. 

  • Beim Hausbau wird in der Regel nach aktuellen bau- und energietechnischen Standards geplant. Hier kann man also von einer besseren Ökobilanz im Vergleich zu Bestandsimmobilien profitieren. 

  • Es können nachhaltige Energieträger genutzt werden wie z. B. eine Solar Anlage. Das macht unabhängig und spart fossile Energiequellen ein. Nebenbei werden hier auch Kosten gespart.

  • Der Staat unterstützt bei der Finanzierung des Hauses wie z. B. beim klassischen Bausparen oder mit einem Riester-Sparvertrag. So können zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse den Bau des Eigenheims vorantreiben. 

  • Das eigene Haus eignet sich perfekt als Altersversorge und bietet einen hohen Wiederverkaufswert. 

  • Beim Eigenheim können die eigenen Vorstellungen zu 100 Prozent umgesetzt werden und Veränderungen jederzeit ohne Absprachen vorgenommen werden. 

Nachteile beim Hausbau

  • Die Eigenverantwortung ist sehr groß und es muss viel Zeit und Energie für den Hausbau aufgebracht werden.

  • Wer selbst aktiv wird und Handwerksarbeiten erledigt, riskiert Fehler, die die Qualität des Hauses beeinflussen.

  • Ein Neubau bedeutet eine gewaltige finanzielle Belastung über Jahre hinweg. Zum Anschaffungspreis addieren sich erhebliche Nebenkosten – etwa die Grunderwerbssteuer und Notargebühren. 

  • Die Baukosten fallen häufig höher aus als geplant – z. B. wegen zusätzlicher Bauleistungen. 

  • Kosten für die Instandhaltung müssen selbst getragen werden. 

  • Als Hauseigentümer brauchen Sie zusätzliche Versicherungen.

Finanzierungstipps für den Hausbau

Als Faustregel für Alt- und Neubau gilt: Ein Drittel Eigenkapital, ein Drittel Bauspardarlehen, ein Drittel Annuitätendarlehen der Sparkasse.
Haben Sie noch nicht genügend gespart, überbrückt die LBS mit Vor- oder Zwischenfinanzierung. Bauherren und -frauen achten darauf, dass Geld parat steht, wenn Rechnungen eintrudeln. Der/Die Architekt:in erstellt einen Bauzeitenplan. Dabei sollte nach Sonderkonditionen gefragt werden, z. B., ob der Finanzierungspartner Bereitstellungszinsen und Nebenkosten für Schätzung oder Teilauszahlungen erlässt.

  • Vermieten an Angehörige: Wer ein Haus baut, sollte im Idealfall eine Einliegerwohnung für die Verwandtschaft mit einplanen. Denn auch als Vermieter:in an Angehörige können Steuern gespart werden. Sobald die Immobilie schuldenfrei ist, können Miteinnahmen außerdem die Rente aufbessern.

  • Wer an Angehörige vermietet, sollte mindestens 75 Prozent der ortsüblichen Vergleichsmiete verlangen. Für den selbstgenutzten Teil des Hauses, kann Eigenkapital genutzt werden und die Wohnung kann über Darlehen finanziert werden. Schuldzinsen können außerdem über Einkünfte aus der Vermietung reduziert werden. Verluste können abgesetzt werden.

  • Damit das Finanzamt mitmacht, muss der Mietvertrag gestaltet sein wie unter Fremden. Außerdem sollte die Wohneinheit einen eigenen Eingang, separate Zähler, Bad- und Küchenanschlüsse und eventuell Brandschutzmauern besitzen. In der Bauphase sollten unbedingt getrennte Konten für Haus und Wohnung geführt und Rechnungen für Handwerker:innen akkurat getrennt werden. Am besten kann das Vorhaben und die Steuerersparnis mit dem Lohnsteuerhilfeverein oder Steuerberater durchgeführt werden.

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